
Supernovaüberrest IC443 ("Jellyfish Nebula") (Gem) mit benachbarter HII-Emissionsregion auf Basis von RGB-Bilddaten vom 19./20.01.2026, Hα+[OIII]-Bilddaten vom 20./21.01.2026 und SII-Bilddaten vom 20./22.01.2026, f = 300 mm, QHY294C, IRB-, Hα+[OIII]- und SII-Filter, 23:27 Stunden Gesamt-Belichtungszeit, skaliert auf 35% und 70% der Originalauflösung (große Bilder skaliert auf 50% und 70% der Originalauflösung). Die mit StarNet++ von Sternen befreite RGB-Aufnahme wurde kontrast- und farbsättigungsverstärkt, um die kleinen bläulichen Reflexionsnebel nordöstlich (oben links) von IC443 hervorzuheben, dann wurden die farbsättigungs-, aber nicht kontrastverstärkten Sterne wieder addiert. Die Schmalbanddaten (SII, Hα und [OIII]) wurden jeweils mit dem RGB-Bild koregistriert, dann mit StarNet++ von Sternen befreit und mit ImPPG kontrastverstärkt. Schließlich wurden die SII-Daten zum Rotkanal des prozessierten RGB-Bildes addiert, die Hα-Daten zum Grünkanal und die [OIII]-Daten zum Blaukanal. Für die tiefrote SII- und die blaugrüne [OIII]-Emission ist die sich so ergebende Farbwiedergabe einigermaßen realistisch, allerdings wird der ausgeprägte Hα-Anteil der Emission der Nebelgebiete grün und nicht rot dargestellt. Daher entsprechen die Farben insgesamt nicht der Realität, jedoch können Farbunterschiede direkt mit Variationen in der Zusammensetzung der Emissionsnebel in Verbindung gebracht werden. Diese Art der Komposit-Darstellung von SII-, Hα- und [OIII]-Schmalbanddaten wird als "Hubble-Palette" bezeichnet, weil Bilddaten des Hubble-Weltraumteleskops häufig auf ähnliche Weise prozessiert werden.