Merkur
Merkur im März/April 2004
Merkur 2016
Merkur 2005
Merkur am 30.08.2005, f = 4200 mm, Johnson-I-Band. Die Aufnahmen zeigen einige Oberflächendetails.
Merkur 2004
Merkur am 01.04.2004, f = 4200 mm, ZM = 297°, Johnson-I-Band.
Merkur am 27., 28. und 29.03.2004, f = 4200 mm, Johnson-I-Band.
Merkur am 29.03.2004, f = 4200 mm, ZM = 281°, Johnson-I-Band. In
beiden Aufnahmen sind Albedostrukturen erkennbar.
Merkur am 28.03.2004, f = 4200 mm, ZM = 276°, RG 610 und Johnson-I-Band.
In beiden Aufnahmen sind Albedostrukturen erkennbar.
Merkur am 27.03.2004, f = 4200 mm, ZM = 271°, RG 610 und Johnson-I-Band.
Insbesondere im I-Band sind Albedostrukturen erkennbar.
Merkur am 17.03.2004, f = 4200 mm, ZM = 225°. Von links nach rechts:
Rotfilter RG 610, 17:16 UT; Johnson-I-Band, 17:27 UT; Johnson-R-Band, 17:34
UT; Johnson-V-Band, 17:41 UT. Im I-Band sind Albedostrukturen erkennbar,
die mit abnehmender Wellenlänge immer undeutlicher werden. Die obere
Zeile zeigt das Planetenscheibchen jeweils in Originalgröße,
die untere Zeile zweifach interpoliert.
Merkur am 16.03.2004, f = 4200 mm, ZM = 221°. Obere Zeile: Rotfilter
RG 610, 17:36 UT und 17:41 UT. Untere Zeile: Johnson-I-Band, 17:50 UT und
17:59 UT. Das Scheibchen ist jeweils in Originalgröße und zweifach
interpoliert wiedergegeben. Es sind Albedostrukturen erkennbar.
Merkur 2003
Merkur am 30.09.2003 (drei Tage nach der Dichotomie), f = 4200 mm, Rotfilter
RG 610, 04:45 UT - 05:15 UT, in Originalgröße und 2fach interpoliert.
Deutlich erkennt man eine große dunkle Region sowie kleine helle
Strukturen darin. Eine dieser hellen Strukturen befindet sich in unmittelbarer
Nähe des Terminators. Diese Strukturen dürften keine Artefakte
darstellen, da sie mehr oder weniger deutlich auf allen vier Aufnahmen
in Erscheinung treten. Mit der Software MapMaker_Phase
wurden vom zweiten und dritten Bild Kartendarstellungen in Zylinderprojektion
berechnet. Norden ist oben, Westen links, der Nullmeridian entspricht dem
rechten Bildrand. Der Ephemeris
Generator des JPL lieferte die Werte ZM = 105.6° und B0
= 4.48°. Links daneben ist die auf denselben Maßstab skalierte
Albedokarte der Merkuroberfläche aus dem Artikel "Properties of
the Hermean regolith: I. Global regolith albedo variation at 200 km scale
from multicolor CCD imaging", J. Warell and S. S. Limaye, Planetary and
Space Science (Special Issue: Returns to Mercury) 49, 1531-1552, 2001
wiedergegeben (Download
des Preprints). Dieser Karte liegen photometrisch korrigierte Aufnahmen
zugrunde, d. h. der Einfallswinkel des Sonnenlichts wurde herausgerechnet,
so daß durch die Karte ausschließlich echte Unterschiede der
Oberflächen-Albedo wiedergegeben werden. Die Autoren weisen allerdings
darauf hin, daß die sehr dunklen Gebiete bei ca. 0° und 140°
Länge Artefakte sind. Zumindest der helle Fleck in der Nähe des
Terminators auf meinen (photometrisch nicht korrigierten) Aufnahmen bei
etwa (110°,-20°) besitzt ein Gegenstück in der Karte von Warell
und Limaye; es handelt sich um den Ostteil der Beethoven-Region. In der
untersten Zeile ist das zweite Bild in einer etwas dezenter bearbeiteten
Variante wiedergegeben, so daß auch helle Gebiete am Westrand des
Scheibchens aufgelöst werden. Sie liegen leider in der Nähe des
von Warell und Limaye als unzuverlässig bewerteten Bereichs ihrer
Karte; die helle Struktur bei etwa (160°,+12°) ist allerdings dennoch
dort ebenfalls erkennbar. Die in den oberen Bildern erkennbaren vertikalen
Strukturen, die auf das Fixed Pattern Noise der Kamera zurückzuführen
sind, wurden durch Maskieren der entsprechenden Komponenten des Amplitudenspektrums
beseitigt.
Merkur-Transit am 07.05.2003,
fokal mit Refraktor 60/700 mm. Aufnahme gemeinsam mit meinem Sohn Sebastian.
Merkur am 16.04.2003 (drei Tage nach der Dichotomie), f = 2600 mm, 2fach
interpoliert. Im Vergleich zur Aufnahme vom 14.04.2003 ist bereits eine
leichte Abnahme des Beleuchtungsgrades des Merkurscheibchens zu erkennen.
Merkur am 14.04.2003 (ein Tag nach der Dichotomie), f = 2600 mm, 2fach
interpoliert. Aufnahme gemeinsam mit meinem Sohn Alexander.
Merkur 2002
Merkur am 08.10.2002, f = 2600 mm. Rechts neben dem Farbbild ist der
Rot-, Grün- und Blau-Farbauszug wiedergegeben. Das Bild wurde aufgenommen,
als der Planet mit bloßem Auge in der Morgendämmerung bereits
nicht mehr zu erkennen war. Eigentlich müßte hier eine schmale
Sichel zu sehen sein (vier Tage vor der Dichotomie), doch sind die "Hörner"
der Sichel offenbar bereits zu schwach. Am besten ist die Sichelform noch
am grünen Farbauszug zu erahnen.
Merkur am 06.05.2002, f = 2600 mm. Farbränder wurden durch Absenkung
der Intensität von Pixeln mit hoher Farbsättigung unterdrückt,
anschließend wurde das Bild grauwertkonvertiert. Bei einem Scheibchendurchmesser
von 8 Bogensekunden und einer Höhe über dem Horizont von etwa
5 Grad ist die Sichelform dennoch deutlich erkennbar.
Merkur am 29.04.2002, f = 2600 mm, 2fach interpoliert. Aufnahme gemeinsam mit meinem Sohn Alexander. Es ist der Tag der Dichotomie. Rechts neben dem Farbbild ist der Rot-, Grün- und Blau-Farbauszug wiedergegeben. Vgl. auch Sterne und Weltraum 08/2002.